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110 Jahre LASK Party

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EINHUNDERTZEHN Jahre ... dieses Jubiläum feiert der geilste Verein des Universums in diesem Jahr. Grund genug eine Fete Party zu schmeißen. Genau das hat die aktive Fanszene auch am 30.11. vor. Firmen-Weihnachtsfeier, Geburtstagsfest, Christkindlmarkt, der Hund ist krank .... das gilt alles nicht. Dieser Abend muß bei jedem LASK Fan dick im Kalender eingezeichnet sein. Tickets gibt es bei den nächsten Heimspielen. Sichert euch eure Karte im Stadion, damit ihr nicht vor verschlossenen Türen steht. Denn eine Abendkasse wird es nicht geben.

Liebe Freunde ...

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Liebe Freunde,
 
aufgrund der zahlreichen erwarteten Gäste, die sich von unserem Vater, Schwiegervater und Großvater Helmut Köglberger verabschieden möchten, wurde die feierliche, öffentliche Verabschiedung
 
am Freitag, den 05.10.2018, um 13:00 Uhr, in den
Linzer Mariendom, Herrenstraße 26, 4020 Linz, verlegt.
 
Wir bitten darum, alle Personen, die sich verabschieden möchten, von der neuen Örtlichkeit zu informieren.
Vielen Dank!
 
Die Beisetzung der Urne am Friedhof in St. Magdalena findet anschließend im engsten Familienkreis statt.
 
Im Sinne des Verstorbenen bittet die Familie darum, von Kranz- und Blumenspenden abzusehen und stattdessen das letzte große Herzensprojekt von Helmut Köglberger, die ACAKORO Football Academy für Kinder aus den Slums von Nairobi. zu fördern, deren Mitbegründer er gewesen war.
Die Bankdaten hierfür lauten:
Kontoname: Hilfsverein ACAKORO
IBAN: AT06 3400 0000 0284 5170
 
In tiefer Trauer,
 
Familie Köglberger
 
Quelle: Facebook

Abschied vom Jahrhundertspieler: In memoriam Helmut Köglberger

InMemoriam HeliKöglbergerAm Montag erreichte uns die traurige Nachricht: Helmut „Heli“ Köglberger, der Jahrhundertspieler des LASK, ist tot. Er stirbt ausgerechnet an dem Tag, an dem die Vereine, für die er als Spieler Tore geschossen hat, gegeneinander spielten: der LASK gegen Austria Wien. Betroffen, traurig und dankbar erinnern wir uns an ihn als herausragende Identifikationsfigur des oberösterreichischen Fußballs und des LASK.

Papa, komm her! Ich muss Dir was erzählen!

Unzählige Stunden und Nächte sind wir schon im Wohnzimmer gesessen und haben uns gegenseitig dafür bemitleidet, was für ein schweres Los wir als LASK-Fans doch gezogen haben. So manche Packung Zigaretten und so manche Kiste Bier mussten dabei dran glauben. Es ist auch immer wieder vorgekommen, dass plötzlich kein Bier mehr im Kühlschrank war und wir notgedrungen warmes Bier trinken mussten, nur um das dadurch entstehende Unwohlsein später mit einem Fernet auszugleichen.

Und weil wir eben nur selten etwas zu feiern hatten, mussten wir uns an frühere Erfolge erinnern. Aber das ist eigentlich gelogen – Du hast dich daran erinnert und mir davon erzählt und eigentlich waren es eh nur zwei Geschichten: Jene vom 3. Juli 1965, als Du mit dabei warst auf der Hohen Warte, wo sich der LASK den ersten und bisher einzigen Meistertitel seiner Vereinsgeschichte holte und jene vom Oktober 1985, als unsere Schwarz-Weißen Inter Mailand mit 1:0 besiegten.

Du hast diese Geschichten mit so viel Leidenschaft und Freude erzählt, dass ich sie anfangs gerne gehört habe. Später aber, als ich jeden einzelnen Satz schon mitsprechen konnte, entwickelte ich eine Aversion gegen diese Geschichten. Das habe ich ja nie zugegeben, weil diese Abneigung nur auf zwei Gründen beruht: Ich war neidisch, dass ich so etwas nicht miterleben durfte und mit jedem weiteren Jahr das verstrich wurde auch der Glaube daran kleiner, dass solche Momente wiederkehren würden.

Aber jetzt drehen wir den Spieß mal um, Papa – jetzt erzähle ich Dir eine Geschichte, die Du mir nicht glauben wirst. Ich war in dieser Saison schon zwei Mal auf der Gugl und obwohl es nun schon länger nicht mehr „unser“ Stadion ist, fühlte es sich doch wie heimkommen an. Beim zweiten Mal war es sogar besser als jemals zuvor, denn es war etwas Entscheidendes anders als bei den vielen Besuchen davor. Es waren keine 500, 2.000 oder 5.000 Menschen dort, nein das Stadion war AUSVERKAUFT.

AUSVERKAUFT, Papa – das war das letzte Mal, wann genau der Fall? Genau – gegen Inter Mailand 1985. Ja, Papa Du hast ja Recht – damals waren es mehr Leute und früher gegen den Wiener Sportklub sind die Leute hinterm Stadion auf die Bäume geklettert um das Spiel zu sehen. Aber da kann ja niemand was dafür, dass die Stadt Linz keinen Wert auf ein modernes Stadion mit größerer Kapazität legt. Deshalb kommt ja … Ach, lenk mich nicht ab – ich will Dir ja was ganz Anderes erzählen:

Es war wieder einer dieser magischen Nächte – eine Europacupnacht in Linz, bei dem ein ganz großer Gegner dem LASK gegenüberstand. Der türkische Spitzenclub: Besiktas Istanbul. Es lag ein ganz besonderer Duft in der Luft am Froschberg – es roch nach Sensation!

Ach komm, hör schon auf, Papa – natürlich ist Besiktas eine Spitzenmannschaft. Die war letztes Jahr im Champions-League-Achtelfinale, hat in den letzten drei Jahren 29 Europacupspiele bestritten und davon nur fünfmal verloren. In der Mannschaft spielen ehemalige Champions-League-Sieger, amtierende Europameister und Vizeweltmeister. Das ist inzwischen eine ganz große Nummer.

Weißt Du, was die Leute zu mir gesagt haben? „Ihr habt keine Chance gegen die. – Das ist nicht eure Kragenweite. – Da steht euch eine Abreibung ins Haus.“ Ich habe darauf nur geantwortet, dass es schon schön sei gegen so eine Mannschaft in einem Pflichtspiel antreten zu dürfen. Nach all dem was wir durchgemacht haben, könne es keine Abreibung geben, die uns umhaut. Wir würden es schaffen, diesen großen Abend zu genießen.

Natürlich habe ich insgeheim darauf gehofft, dass es uns gelingen wird die Türken aus dem Bewerb zu hauen. Ich habe mich das aber nur aussprechen getraut, wenn ich schon ein oder zwei Bierchen getrunken hatte. Die letzten Jahre haben uns geprägt, wir sind bescheidener geworden. Eine Tugend, die uns übrigens gut tut. Die Zeit der Luftschlösser, die unsere Präsidenten gebaut haben und in die wir nur zu gerne eingezogen sind, die sind vorbei. Es wird beim LASK weniger geredet, dafür mehr gearbeitet und das trägt Früchte.

Keine Ahnung, wie das beim Trauner war, Papa – dafür bin ich echt zu jung. Aber Du hast immer gesagt, dass war der letzte Vernünftige am Ruder des LASK. Wenn man diesen Vergleich zieht – ja, dann gibt es endlich legitime Nachfolger für ihn.

Aber zurück zum Thema: Wie gesagt, es roch nach Sensation und ich war von Stunde zu Stunde mehr überzeugt, dass wir ein Wunder erleben werden und in das Play-Off einziehen würden. Ich genoss die Atmosphäre, trank mit einem Bekannten noch ein gemütliches Bier und begab mich auf meinen Platz in Sektor 7. Das war einmal unser Revier in diesem Stadion, aber gestern war das leider anders. Da waren mehrheitlich Fans der Türken – nicht nur von Besiktas, sondern auch welche in Fenerbahce und Galatassaray-Trikots. Versteh ich auch nicht, Papa – war aber so. Ich habe mich mit ihnen auch unterhalten – es waren ja fast ausschließlich Austrotürken – und sie alle sagten mit Ergebnisse zwischen 5:0 und 10:0 für Besiktas voraus. Sie waren sich sicher, dass wir kein würdiger Gegner seien. Ihre Freude endlich erstmals ein Spiel ihres Lieblingsvereins sehen zu dürfen, hat anscheinend ihre Sinne getrübt – denn den besagten Geruch der Sensation schienen sie nicht wahrzunehmen.

Kurz vor Spielbeginn wanderte ich zwischen den Reihen etwas weiter Richtung Sektor 6. Ich wollte dann doch eher unter Gleichgesinnten stehen. Ja, Papa, STEHEN – es war wie früher, die Leute sind tatsächlich alle gestanden. Nein, es war sogar besser als früher, denn sie haben auch die Hühnerstangen ignoriert und sind wirklich gestanden!

Das Spiel an sich war einfach traumhaft. Ich sah elf Männer auf dem Platz, die alle bereit waren über sich hinauszuwachsen und alles für unseren LASK zu geben. Sie zwangen die Besiktas-Stars zu Fehlern, ließen diese nicht ins Spiel kommen und zwangen sie sogar dazu uns immer wieder mit Fouls zu stoppen. Auf den Tribünen kochte es von Beginn weg. Die Türken waren zwar laut, aber es war keineswegs ein Auswärtsspiel von uns. Da waren deutlich mehr die unseren, also den richtigen Schwarz-Weißen die Daumen drückten und sie auch lautstark anfeuerten. So etwas hast Du noch nicht gesehen – OK, OK ich nehme es schon zurück – habe ich noch nie gesehen beim LASK.

Nach 25 Minuten wurden die Türken deutlich ruhiger, da sie merkten, es wird nichts mit dem geplanten Kantersieg. Ein Weiterkommen hier in Linz setzt harte Arbeit voraus. Ich freute mich, als es nach 30 Minuten noch immer 0:0 stand und sinnierte schon darüber, dass auch ein 0:0 bereits ein Achtungserfolg wäre, obwohl ich innerlich noch immer spürte, dass an diesem Tag mehr möglich sein würde. Das spürten auch andere an diesem Tag, denn er Weg zur Kantine war frei – es stellte sich kaum jemand an – noch ganz anders als drei Wochen zuvor gegen Lilleström. Alle 14.000 waren auf das Spiel fokussiert.

Wir wurden auch belohnt, denn in der 41. Minute kam Joao Victor im Strafraum an den Ball und schob den Ball mit dem linken Fuß ins lange Eck. Der LASK führte plötzlich mit 1:0. Da löste sich etwas in mir, dass sich über Jahre angesammelt hatte. Ich konnte meine Bewegungen nicht mehr kontrollieren, war völlig außer Rand und Band und musste minutenlang nur hüpfen. War das wirklich wahr, oder würde ich träumen. Falls Zweiteres zutreffen sollte, dann würde ich niemals mehr aufwachen und einfach weiterträumen wollen. Dass es wirklich wahr war, realisierte ich nur kurz darauf, als Ranftl die Hundertprozentige Chance auf das 2:0 ausließ. Dass die gut 4.000 türkischen Fans auch im Stadion waren, konnte man zu diesem Zeitpunkt kaum wahrnehmen.

Das sollte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit aber ändern. Es gab dann doch ein paar Organisierte, die sich in der ersten Hälfte in Sektor 3 – also hinter dem Tor breitgemacht haben. Die wurden in der Pause von der Polizei in den Sektor 8 beordert. Das ist eigentlich der Auswärtssektor, den es an diesem Abend aber nicht gab und dann doch irgendwie zu einem solchen wurde. Wie auch immer – diese Personen schafften es, die anderen Besiktas-Fans noch einmal mitzureißen und die Stimmung anzukurbeln. Die LASK-Fans waren logischerweise in keiner Phase leiser geworden und so herrschte plötzlich ein richtiger, stimmungsvoller Europacupfight.

Dessen Höhepunkt war aber noch nicht erreicht, denn so 25 Minuten vor Schluss passierte es tatsächlich. Dominik Frieser brachte den Ball ein weiteres Mal im Netz unter und damit führte der LASK plötzlich mit 2:0. Zu diesem Zeitpunkt stand der LASK mit einem Bein im Play-Off und für die Star-Elf von Besiktas drohte die Europacupsaison bereits früh zu enden. Das Gefühl aus der ersten Hälfte wiederholte sich. Wieder konnte ich minutenlang nur springen und meine Gefühle nicht wirklich kontrollieren. Mir war zwar bewusst, dass der Weg noch ein weit sein würde, aber das Wunder war zum Greifen nah. Eine wirkliche Sternstunde in der Vereinsgeschichte des LASK – so schien es zumindest.

Die ersten Türken hatten bereits das Stadion verlassen, die restlichen noch anwesenden schon den Glauben an ihr Team verloren, als ich plötzlich zu zweifeln begann und den Satz „Es wäre so typisch LASK, wenn wir jetzt noch ein Tor bekommen würden“ aussprach. Keine 30 Sekunden später hatte Negredo den Ball ins Netz befördert. 90. Minute – erster Schuss auf das Tor des LASK und dennoch waren wir wieder die Idioten.

Leere, nichts als Leere verspürte ich nach dem Schlusspfiff und doch sagte mir irgendwas, dass ich jetzt nicht einfach gehen darf. Ein Gefühl, das auch viele andere hatten. Denn die meisten blieben im Stadion um die Mannschaft zu feiern, um sie aufzurichten, um ihnen zu zeigen, dass wir stolz auf sie sind.

Ja, Papa, es hat sich in diesem Moment wie eine Niederlage angefühlt, auch wenn wir mit 2:1 gewonnen haben. Das mag 1985 anders gewesen sein, weil es ja das Hinspiel war. Aber auch damals habt ihr einen Sieg gefeiert, der mit dem Rückspiel letztendlich in eine Niederlage mündete. Ich habe endlich meine Geschichte, die ich vom LASK erzählen kann. Eine heroische Nacht, in der ich dabei war. Ein (Meister)Titel fehlt zwar noch, aber wir wollen ja nicht unbescheiden sein.

Du hast Deine Geschichten, ich habe die Meinige. Was uns fehlt ist eine gemeinsame Geschichte. Die besteht nämlich hauptsächlich aus Zweitligajahren. Das Letzte, dass Du vom LASK mitbekommen hast war der Absturz in die Bedeutungslosigkeit – der Absturz in die Regionalliga.

So sitze ich nun alleine da, mitten in der Nacht wenige Stunden nach dem historischen Spiel und in meinem Kopf wechseln sich Frust und Stolz ab. Rauchen tu ich nicht mehr, das Bier ist kalt – was gut ist, denn Fernet hätte ich keinen hier. Wir haben schon ein schweres Los gezogen, indem wir LASK-Fans geworden sind.

Aber weißt Du, genau deswegen habe ich beschlossen diesen Moment dennoch zu genießen. Durch dieses Los haben wir gelernt, dass der Weg nach oben ein weiter ist, man aber schneller als man denkt, wieder in den Niederungen landet. Mein Gefühl sagt mir zwar, dass wir jetzt an dem Punkt sind, an dem wir länger oben bleiben – aber Garantie dafür gibt es keine.

Also: Schwarz und Weiß ein Leben lang! – Auf den LASK! – Prost!

 

Alle oder keiner?

Die obige Frage war ursprünglich ein Ausrufesatz und ebendiesen mussten sich einige der Treuesten der treuen LASK-Fans am vergangenen Freitag in Wels nach Schlusspfiff von Trainer Oliver Glasner gefallen lassen.

Nachdem die aktive Szene die Mannschaft nach deren Sieg zurecht feiern wollte, in Thomas Gebauer aber einen Partychrasher erblickte, wollte man diesen wegschicken.

 

Mein Vater hat mir mal erzählt, dass die Menschen in Österreich Vieles vergessen (wollen).

Er hat das in Bezug auf Wahlversprechen der Politiker vor Wahlen bezogen, die die Wähler bis zur nächsten Wahl wieder vergessen.

 

Einleitende Frage hat mich zum Nachdenken gebracht.

Ich glaube mein Vater hat Recht.

Anders kann ich es mir nicht erklären, warum sich plötzlich niemand an Thomas Gebauer zu stoßen scheint, dieser verteidigt wird und sogar Solidarisierungsprozesse in Gang gesetzt wurden.

 

,,Die Liga ist zweitrangig, mein Herz hängt an der SV Ried und ich möchte in Österreich für keinen anderen Verein spielen.“

 

Diese Aussage tätigte Gebauer am 31.März 2017 in den Oberösterreichischen Nachrichten.

Es war dieselbe Person, die in einem Derby Ried : LASK den LASK-Anhängern den ausgestreckten Mittelfinger entgegenstreckte.

Datum + Beweisphoto des Vorfalls lassen sich bedauerlicherweise nicht mehr eruieren.

Auch Gebauer war es, der bis noch vor ein paar Tagen mit seinem Ried-Auto, das von Daxl gesponsert wird, zum LASK-Training hin- und hergondelte.

 

Heute wird er von Vielen gefeiert, denn er hat ja ein LASK-Leiberl an.

Randnotiz: Ein LASK-typisches grün war’s bei seiner Spielerpräsentation.

 

Mit LASK-Leiberl ist er also einer von uns.

Im Umkehrschluss bedeutet das also, egal was einmal war, sobald man sich ein LASK-Leiberl drüberstreift, ist alles andere Schnee von gestern.

Die Schwerkraft scheint außer Kraft gesetzt, die Sonne dreht sich um die Erde.

 

Vielleicht sehen wir ja auch schon bald Peter-Michael Reichel, seinerzeit ungeliebter und verhasster LASK-Präsident, für Schwarz-weiß auflaufen.

Ich bitte dann aber ihm Respekt entgegenzubringen, denn er hat ja dann ein LASK-Leiberl an.

 

Was mich bedenklich stimmt, ist die Tatsache, dass Worte von gestern heute nichts mehr zu zählen scheinen.

Was mich noch bedenklicher stimmt, ist die Tatsache, dass die LASK-Fans nun in zwei Lager gespalten werden: Fraktion Pro-Gebauer und Fraktion Anti-Gebauer.

 

Ich stelle die Behauptung auf, das alles hätten die Entscheidungsträger des Linzer ASK’s voraussehen können.

Das die Verpflichtung Thomas Gebauer’s für Unruhe und Zwist untereinander sorgen wird, hätte wohl auch eine Wahrsagerin am Urfahranermarkt erahnt.

 

Eines vorweg:

Als am 24.Dezember 2013 die Freunde des LASK unseren geliebten Verein von der Geiselhaft eines Diktators namens Reichel übernommen haben ist aller Ehren wert.

In weiterer Folge haben die „Freunde‘‘ den LASK auf eine gesunde, solide Basis gestellt und bis in den Europacup geführt.

Ich und wir sind ihnen zu ewigem Dank verpflichtet.

 

Kritik ist aber in einem demokratischem System wünschens- und erstrebenswert.

Daher ist die Rettung des LASK’s auch kein Freibrief bis in alle Ewigkeit.

 

Es gibt einige Entscheidungen, die ich für nicht gut befinde und mich in eine sorgenreiche Zukunft des LASK‘s sehen lassen.

 

Kooperation in Form von “Freundschaft“sspielen mit Red Bull, de facto keine Amateurmannschaft mehr, gelbe Raika-Ärmel auf der LASK-Wäsch, Zukauf aktiver/ehemaliger Vereinslegenden der Konkurrenz, aktive LASK-Kicker in fremder Vereinsdress sollen hier nur einige Beispiele sein, um den Rahmen nicht zu sprengen.

 

Ich denke es ist jetzt die Zeit gekommen, um über Identität und Werte zu sprechen.

Vereinswappen, Vereinsfarben und Vereinsname sind identitässtiftende Merkmale eines Fußballvereins, um sich von anderen Vereinen abzuheben.

 

Und es ist eben nicht egal als LASK-Spieler mit fremder Vereinsdress in der Freizeit kicken zu gehen.

Man stelle sich einmal vor ein Mitarbeiter einer Linzer Baufirma läuft in seiner Freizeit mit einem Leiberl einer tschechischen Konkurrenzfirma herum und der Chef bekommt Wind davon.

Der Aufschrei in der Branche wäre groß.

 

Umso bemerkenswerter finde ich die Reaktion Otubanjo’s sich nach dem zu recht gezeigten Spruchband öffentlich für diesen Fauxpas zu entschuldigen. Ein Schritt in die richtige Richtung.

So manch einer kann sich davon eine Scheibe abschneiden.

 

Abschließend wünsche ich mir vom Christkind, dass eine Bewusstseinsschärfung in Gang gesetzt wird, in der Spieler aus Oberösterreich nicht mehr wie Schachfiguren herumgeschoben werden und sich so manch einer wieder auf traditionelle Werte rückbesinnt.

 

Die LASK-Dress zu tragen ist eine Ehre, die nicht jedem zu teil wird.

Das sollte in diesen Tagen jedem wieder ein bisschen bewusster werden.

Verständliche Aktion nach der Verpflichtung von Thomas Gebauer

Anscheinend wurde niemand von irgendwelchen guten oder schlechten Geistern verlassen. Wenn diese Aktion schon den Bogen überspannt, lief man die letzten dreißig Jahre als LASK- Fan mit verbundenen Augen durch die Prärie. Dass ein Schriftzug auf einer Wand für so viel Ärgernis sorgt und als prophezeiter Weltuntergang initiiert wird, schlägt dem Fass den Boden aus. Natürlich kann man über die Wortwahl, den Text an sich und den dafür gewählten Ort streiten und das alles verachten, jedoch handelt es sich bei weiten um keinen Skandal.

Unverständliche Aktion nach der Verpflichtung von Thomas Gebauer

Sind denn jetzt alle von allen guten Geistern verlassen? Als alter Fuchs in der Fanszene des LASK habe ich schon viel erlebt, das eine oder andere Scharmützel mitgemacht, aber das hier überspannt den Bogen. Mittlerweile ist es ja sowieso angekommen, wie so mancher über die Verpflichtung von Gebauer denkt - jeder hat das Recht auf seine Meinung. Aber ist es wirklich notwendig, den Hausfrieden zwischen Verein und Anhängern so anzukratzen? In den letzten vier Jahren wurde so viel aufgebaut und der Verein schenkt uns enormes Vertrauen.

Stellungnahme der "Landstrassler" zur Situation im Nachwuchsbereich

Für lautes Murren und auch Unverständniss sorgte ein Interview das uns Franz Mayr (sportlicher Leiter und Präsident des FC Juniors OÖ) gegeben hat. (Hier zum nachlesen => FC Juniors OÖ - die Talenteschmiede des LASK ... ) Es kam dabei rüber, also ob es doch egal ist, als welcher Verein der Nachwuchs auftritt, es gehe doch am Ende nur um das Wohl des LASK. Das kam dann alles andere als gut an und unser LASK Historiker Günther Waldhör stellte in seinem Blog gleich mal klar dass das nicht so ist ( Hier zum nachlesen ==> LASK oder FC Juniors - EGAL? ) ... Nun gibt tut auch die aktive Fanszene ihre Meinung zu diesem Thema kund und auch sie schlagen in die selbe Kerbe.  Hier die Aussendung im Wortlaut:

 

Vielleicht ist es einigen aufgefallen, dass beim letzten Bundeligaheimspiel gegen den WAC breite Teile der Nordtribüne nicht in die halbzeitlichen Jubeltiraden rund um den Aufstieg “unserer” Amateure eingestiegen sind. Das liegt nicht etwa daran, dass die Spieler besondere Ungustln wären oder man ihnen diesen Erfolg nicht gönnen würde. Ganz im Gegenteil, sicher haben sich die Jungs für das Geleistete jegliche Wertschätzung verdient. Der Grund ist, dass der Aufstieg paradoxerweise einer Abschaffung der zweiten Mannschaft gleichkommt.

Schon seit Jahren ist man unglücklich mit den Strukturen im Nachwuchsbereich. Sicher nicht wegen schlechter sportlicher Arbeit oder mangelndem Herzblut der Beteiligten. Die unsägliche Kooperation mit Pasching und später in anderer zweifelhafter Konstellation macht es einem schon seit geraumer Zeit schwer, die künftigen Helden dieses Vereines so zu unterstützen, wie man es gerne täte. Das Wappen und der Name eines anderen Vereines auf unseren Dressen ist für uns inakzeptabel.

So entschied man sich als Landstrassler schon in den letzten Jahren schweren Herzens dazu, Spiele der zweiten Mannschaft nicht zu besuchen. Besucht und auch aktiv supportet wurde hingegen so manches Spiel der Jugendmannschaft; dort wo der LASK gelebt wurde. Der Schulterschluss zwischen Jung und Alt und die generationenübergreifende Identifikation sind für uns Grundpfeiler von Vereinsleben. In der Hoffnung das guten Gewissens auch bald wieder über alle Bereiche voll ausleben zu können, machte man lange gute Miene zum bösen Spiel.

Wie nun bekannt, fährt der Zug aber in eine gänzlich andere Richtung und ist dabei auch schon abgefahren. Ab kommender Saison gibt es also keine zweite Mannschaft des Linzer ASK mehr. Künftig wird der Nachwuchspool mehr oder weniger von einem Konstrukt verkörpert, das auf den knackigen Namen “FC Juniors Oberösterreich” hört. Nicht nur im Namen ist das LASK gestrichen, auch sonst hat der neue Verein nichts mehr mit dem Stolz von Oberösterreich gemein. Die Überlegungen dahinter mögen finanzieller und taktischer Natur sein. Dahingehend maßt man sich kein Urteil an; wenn auch man hier skeptisch sein darf. Verkomplizierte Strukturen, Konstellationen um Kooperationsspieler und Sonstiges scheinen einem nicht zukunftsweisend. Unterm Strich handelt es sich um Umgehungspolitik mit dem Ziel sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Das erinnert verdächtig an das oft kritisierte System Liefering und sollte für einen Traditionsverein mit einem gewissen Wertekanon eigentlich tabu sein.

Die zweifelhaften Vorteile wiegen in jedem Fall nie den damit einhergehende massive Verlust des Identifikationsfaktors in einem Bereich, in dem gerade Anknüpfungspunkte an gewachsene Vereinsbilder immens wichtig sind, auf. Es ist eben für einen Elfjährigen nicht egal, für welchen Verein er spielt. Davon kann man sich bei den Spielen der Jugendauswahlen selbst überzeugen Letztlich geht es hier auch um Präsenz- und Prestigefragen den Verein betreffend.

Es ist klar, dass dieser neue Verein für uns nichts mehr mit dem Linzer ASK gemein hat und wir von Besuchen dessen absehen werden.

Konsequenterweise gilt das auch im Jugendbereich, wo man sich immer wieder gerne einbrachte. Da wo LASK draufsteht und auch wirklich LASK drinnensteckt, wird man sich auch weiter engagieren. Konkret heißt das, dass man jene Altersstufen, die auch weiterhin vom LASK selbst gestellt werden nach wie vor punktuell besuchen und auch anderweitig unterstützen wird. Allerdings wird man darauf achten, sich dabei nicht der Mittäterschaft beim Etikettenschwindel schuldig zu machen.

Es tut uns leid, in dieser Situation differenzieren zu müssen, da wir wissen, dass bei Betreuern wie Spielern – egal unter welchem Stern sie gerade auflaufen – die große Begeisterung für den LASK omnipräsent ist. Dass hier künstlich Grenzen gezogen werden, kann nicht im Sinne von Fans und Verein sein.

http://www.landstrassler.at/?p=2649

 
Zur Info der LASK stellt in dieser Saison folgende Nachwuchsmannschaften: U14, U9, U8, U7, U6 als LASK
 
U16, U13, U12, U11, U10 als Juniors OÖ

 

"Ist Gott rund?" - Vortrag von Günther Waldhör

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An dieser Stelle eine Ankündigung in "eigener Sache". Unser LASK - Historiker Günther Waldhör, im "Brot Beruf" Religionslehrer,  hält am Mittwoch Abend einen Vortrag zu einem Thema "Gott und Fußball". Und weil der LASK ja unsere Religion ist, und der in diesem Vortrag des Öfteren genannt wird, ist dieser Abend sicher für dein einen oder anderen von euch von Interesse. 
 
"Ist Gott rund?
 
 
Über das wundersame Verhältnis von Religion und Fußball
 
Wenn die Anhänger zum Stadion pilgern, um die heiligen Farben des geliebten Vereins zu verehren, hoffen sie, dass ihnen der Fußballgott heute gnädig ist und ein Fußballwunder geschieht, von dem man bis in alle Ewigkeit sprechen wird.
Aus Sicht des treuen Fans einer Fußballmannschaft ist sein Verhältnis zum Fußballverein durchaus vergleichbar mit einer Religion. Wie stehen in dieser Frage Gefühl und Verstand zueinander? Ist das nicht heil-los übertrieben? Und was hat Gott mit dem Fußball wirklich zu tun? Diesen und vielen anderen spannenden Fragen geht der leidenschaftliche Fußballfan und Religionslehrer Günther Waldhör in seinem Vortrag mit vielen Bild- und auch einigen Hörbeispielen nach und lädt auch zur Diskussion darüber ein."
 
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Europa wir kommen

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28. September 1999: Der LASK verliert im UEFA-Cup mit 2:3 gegen Steaua Bukarest. Das ist 19 Jahre her. Danach folgten dunkle Zeiten: Sportlicher Niedergang, Finanzkollaps, Zwangsabstieg. Doch mit dem heutigen Tag ist all das vergessen! EUROPAPOKAL, DER TRAUM WIRD REAL!

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