Hello LASKler...

Wenige Stunden nach dem dramatischen 2:1-Sieg des LASK über Besiktas Istanbul richtet sich der User Besiktas im Fußballforum AustrianSoccerBoard an alle LASKler:

Hello guys, I am a Beşiktaş fan. I will write in English as I can't speak German.

I was very impressed with your team over both matches. Of course I can't say that I hoped we would lose tonight, but being around this forum (AustrianSoccerBoard, Anm.) the last two weeks, I knew that this match meant incredibly more to you than it did to us. It would have been your first appearance in an european competition since 19 years as I understand it. And you played better than us tonight. Much better. So it feels wrong that we went through, and for this I have to apologise because you deserved it far more. For us, tonight's game is just another victory at the Europa League preliminary rounds and it will be forgotten in some weeks. But for you, this was a chance to make history. And I feel horrible we took that away from you with a goal in the 90th minute.

I would like to also give praises to the travelling fans that came to Istanbul for the first leg! I had a chance to speak to some of you, very classy people...I can do nothing but to offer you good luck for the rest of your season in the Austrian Bundesliga. And thank you for two amazing, tight and mega stressful Europa-League-qualifier games. I hope we meet again in the future and can have this derby of "black-and-white teams" again.

Ein Tag für die Geschichtsbücher!

Der kommende Donnerstag wird speziell, egal wie die Partie gegen die übermächtigen schwarzen Adler enden wird. Dieser Tag wird die Belohnung sein für viele Momente voller Wut, für viele Momente voller Schmerz und für viele Momente in denen man Geduld beweisen musste.

Alle oder keiner?

Die obige Frage war ursprünglich ein Ausrufesatz und ebendiesen mussten sich einige der Treuesten der treuen LASK-Fans am vergangenen Freitag in Wels nach Schlusspfiff von Trainer Oliver Glasner gefallen lassen.

Nachdem die aktive Szene die Mannschaft nach deren Sieg zurecht feiern wollte, in Thomas Gebauer aber einen Partychrasher erblickte, wollte man diesen wegschicken.

 

Mein Vater hat mir mal erzählt, dass die Menschen in Österreich Vieles vergessen (wollen).

Er hat das in Bezug auf Wahlversprechen der Politiker vor Wahlen bezogen, die die Wähler bis zur nächsten Wahl wieder vergessen.

 

Einleitende Frage hat mich zum Nachdenken gebracht.

Ich glaube mein Vater hat Recht.

Anders kann ich es mir nicht erklären, warum sich plötzlich niemand an Thomas Gebauer zu stoßen scheint, dieser verteidigt wird und sogar Solidarisierungsprozesse in Gang gesetzt wurden.

 

,,Die Liga ist zweitrangig, mein Herz hängt an der SV Ried und ich möchte in Österreich für keinen anderen Verein spielen.“

 

Diese Aussage tätigte Gebauer am 31.März 2017 in den Oberösterreichischen Nachrichten.

Es war dieselbe Person, die in einem Derby Ried : LASK den LASK-Anhängern den ausgestreckten Mittelfinger entgegenstreckte.

Datum + Beweisphoto des Vorfalls lassen sich bedauerlicherweise nicht mehr eruieren.

Auch Gebauer war es, der bis noch vor ein paar Tagen mit seinem Ried-Auto, das von Daxl gesponsert wird, zum LASK-Training hin- und hergondelte.

 

Heute wird er von Vielen gefeiert, denn er hat ja ein LASK-Leiberl an.

Randnotiz: Ein LASK-typisches grün war’s bei seiner Spielerpräsentation.

 

Mit LASK-Leiberl ist er also einer von uns.

Im Umkehrschluss bedeutet das also, egal was einmal war, sobald man sich ein LASK-Leiberl drüberstreift, ist alles andere Schnee von gestern.

Die Schwerkraft scheint außer Kraft gesetzt, die Sonne dreht sich um die Erde.

 

Vielleicht sehen wir ja auch schon bald Peter-Michael Reichel, seinerzeit ungeliebter und verhasster LASK-Präsident, für Schwarz-weiß auflaufen.

Ich bitte dann aber ihm Respekt entgegenzubringen, denn er hat ja dann ein LASK-Leiberl an.

 

Was mich bedenklich stimmt, ist die Tatsache, dass Worte von gestern heute nichts mehr zu zählen scheinen.

Was mich noch bedenklicher stimmt, ist die Tatsache, dass die LASK-Fans nun in zwei Lager gespalten werden: Fraktion Pro-Gebauer und Fraktion Anti-Gebauer.

 

Ich stelle die Behauptung auf, das alles hätten die Entscheidungsträger des Linzer ASK’s voraussehen können.

Das die Verpflichtung Thomas Gebauer’s für Unruhe und Zwist untereinander sorgen wird, hätte wohl auch eine Wahrsagerin am Urfahranermarkt erahnt.

 

Eines vorweg:

Als am 24.Dezember 2013 die Freunde des LASK unseren geliebten Verein von der Geiselhaft eines Diktators namens Reichel übernommen haben ist aller Ehren wert.

In weiterer Folge haben die „Freunde‘‘ den LASK auf eine gesunde, solide Basis gestellt und bis in den Europacup geführt.

Ich und wir sind ihnen zu ewigem Dank verpflichtet.

 

Kritik ist aber in einem demokratischem System wünschens- und erstrebenswert.

Daher ist die Rettung des LASK’s auch kein Freibrief bis in alle Ewigkeit.

 

Es gibt einige Entscheidungen, die ich für nicht gut befinde und mich in eine sorgenreiche Zukunft des LASK‘s sehen lassen.

 

Kooperation in Form von “Freundschaft“sspielen mit Red Bull, de facto keine Amateurmannschaft mehr, gelbe Raika-Ärmel auf der LASK-Wäsch, Zukauf aktiver/ehemaliger Vereinslegenden der Konkurrenz, aktive LASK-Kicker in fremder Vereinsdress sollen hier nur einige Beispiele sein, um den Rahmen nicht zu sprengen.

 

Ich denke es ist jetzt die Zeit gekommen, um über Identität und Werte zu sprechen.

Vereinswappen, Vereinsfarben und Vereinsname sind identitässtiftende Merkmale eines Fußballvereins, um sich von anderen Vereinen abzuheben.

 

Und es ist eben nicht egal als LASK-Spieler mit fremder Vereinsdress in der Freizeit kicken zu gehen.

Man stelle sich einmal vor ein Mitarbeiter einer Linzer Baufirma läuft in seiner Freizeit mit einem Leiberl einer tschechischen Konkurrenzfirma herum und der Chef bekommt Wind davon.

Der Aufschrei in der Branche wäre groß.

 

Umso bemerkenswerter finde ich die Reaktion Otubanjo’s sich nach dem zu recht gezeigten Spruchband öffentlich für diesen Fauxpas zu entschuldigen. Ein Schritt in die richtige Richtung.

So manch einer kann sich davon eine Scheibe abschneiden.

 

Abschließend wünsche ich mir vom Christkind, dass eine Bewusstseinsschärfung in Gang gesetzt wird, in der Spieler aus Oberösterreich nicht mehr wie Schachfiguren herumgeschoben werden und sich so manch einer wieder auf traditionelle Werte rückbesinnt.

 

Die LASK-Dress zu tragen ist eine Ehre, die nicht jedem zu teil wird.

Das sollte in diesen Tagen jedem wieder ein bisschen bewusster werden.

Verständliche Aktion nach der Verpflichtung von Thomas Gebauer

Anscheinend wurde niemand von irgendwelchen guten oder schlechten Geistern verlassen. Wenn diese Aktion schon den Bogen überspannt, lief man die letzten dreißig Jahre als LASK- Fan mit verbundenen Augen durch die Prärie. Dass ein Schriftzug auf einer Wand für so viel Ärgernis sorgt und als prophezeiter Weltuntergang initiiert wird, schlägt dem Fass den Boden aus. Natürlich kann man über die Wortwahl, den Text an sich und den dafür gewählten Ort streiten und das alles verachten, jedoch handelt es sich bei weiten um keinen Skandal.

Unverständliche Aktion nach der Verpflichtung von Thomas Gebauer

Sind denn jetzt alle von allen guten Geistern verlassen? Als alter Fuchs in der Fanszene des LASK habe ich schon viel erlebt, das eine oder andere Scharmützel mitgemacht, aber das hier überspannt den Bogen. Mittlerweile ist es ja sowieso angekommen, wie so mancher über die Verpflichtung von Gebauer denkt - jeder hat das Recht auf seine Meinung. Aber ist es wirklich notwendig, den Hausfrieden zwischen Verein und Anhängern so anzukratzen? In den letzten vier Jahren wurde so viel aufgebaut und der Verein schenkt uns enormes Vertrauen.

Auf WIEDERsehen Pavao!

Es traf mich wie ein Keulenschlag, als ich am Montag die Nachricht von deinem Wechsel nach Wolfsburg gelesen habe. „Das muss eine Zeitungsente sein“, dachte ich. Pavao kann uns doch nicht verlassen. Nicht jetzt, wo wir doch gemeinsam durch harte und schlimme Zeiten gegangen sind. Du warst in den letzten Jahren der Leuchtturm in einem Verein, der am Abgrund gestanden ist. Du warst, nein BIST ein Kapitän und Anführer, wie er sein sollte. Als die Mannschaft in den dunklen Zeiten unter „dem Unausprechlichen“ kein Gehalt bekommen hat, warst du einer der Spieler, die das Team zusammen gehalten haben und voran gegangen sind. Und jetzt, wo wir das ultimative Ziel gemeinsam erreicht haben, verlässt du uns. Jetzt, wo wir in der neuen Saison im Europapokal spielen werden, geht der Kapitän von Board?? Nein, das durfte einfach nicht sein – so waren meine Gedanken.

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