Alle oder keiner?

Die obige Frage war ursprünglich ein Ausrufesatz und ebendiesen mussten sich einige der Treuesten der treuen LASK-Fans am vergangenen Freitag in Wels nach Schlusspfiff von Trainer Oliver Glasner gefallen lassen.

Nachdem die aktive Szene die Mannschaft nach deren Sieg zurecht feiern wollte, in Thomas Gebauer aber einen Partychrasher erblickte, wollte man diesen wegschicken.

 

Mein Vater hat mir mal erzählt, dass die Menschen in Österreich Vieles vergessen (wollen).

Er hat das in Bezug auf Wahlversprechen der Politiker vor Wahlen bezogen, die die Wähler bis zur nächsten Wahl wieder vergessen.

 

Einleitende Frage hat mich zum Nachdenken gebracht.

Ich glaube mein Vater hat Recht.

Anders kann ich es mir nicht erklären, warum sich plötzlich niemand an Thomas Gebauer zu stoßen scheint, dieser verteidigt wird und sogar Solidarisierungsprozesse in Gang gesetzt wurden.

 

,,Die Liga ist zweitrangig, mein Herz hängt an der SV Ried und ich möchte in Österreich für keinen anderen Verein spielen.“

 

Diese Aussage tätigte Gebauer am 31.März 2017 in den Oberösterreichischen Nachrichten.

Es war dieselbe Person, die in einem Derby Ried : LASK den LASK-Anhängern den ausgestreckten Mittelfinger entgegenstreckte.

Datum + Beweisphoto des Vorfalls lassen sich bedauerlicherweise nicht mehr eruieren.

Auch Gebauer war es, der bis noch vor ein paar Tagen mit seinem Ried-Auto, das von Daxl gesponsert wird, zum LASK-Training hin- und hergondelte.

 

Heute wird er von Vielen gefeiert, denn er hat ja ein LASK-Leiberl an.

Randnotiz: Ein LASK-typisches grün war’s bei seiner Spielerpräsentation.

 

Mit LASK-Leiberl ist er also einer von uns.

Im Umkehrschluss bedeutet das also, egal was einmal war, sobald man sich ein LASK-Leiberl drüberstreift, ist alles andere Schnee von gestern.

Die Schwerkraft scheint außer Kraft gesetzt, die Sonne dreht sich um die Erde.

 

Vielleicht sehen wir ja auch schon bald Peter-Michael Reichel, seinerzeit ungeliebter und verhasster LASK-Präsident, für Schwarz-weiß auflaufen.

Ich bitte dann aber ihm Respekt entgegenzubringen, denn er hat ja dann ein LASK-Leiberl an.

 

Was mich bedenklich stimmt, ist die Tatsache, dass Worte von gestern heute nichts mehr zu zählen scheinen.

Was mich noch bedenklicher stimmt, ist die Tatsache, dass die LASK-Fans nun in zwei Lager gespalten werden: Fraktion Pro-Gebauer und Fraktion Anti-Gebauer.

 

Ich stelle die Behauptung auf, das alles hätten die Entscheidungsträger des Linzer ASK’s voraussehen können.

Das die Verpflichtung Thomas Gebauer’s für Unruhe und Zwist untereinander sorgen wird, hätte wohl auch eine Wahrsagerin am Urfahranermarkt erahnt.

 

Eines vorweg:

Als am 24.Dezember 2013 die Freunde des LASK unseren geliebten Verein von der Geiselhaft eines Diktators namens Reichel übernommen haben ist aller Ehren wert.

In weiterer Folge haben die „Freunde‘‘ den LASK auf eine gesunde, solide Basis gestellt und bis in den Europacup geführt.

Ich und wir sind ihnen zu ewigem Dank verpflichtet.

 

Kritik ist aber in einem demokratischem System wünschens- und erstrebenswert.

Daher ist die Rettung des LASK’s auch kein Freibrief bis in alle Ewigkeit.

 

Es gibt einige Entscheidungen, die ich für nicht gut befinde und mich in eine sorgenreiche Zukunft des LASK‘s sehen lassen.

 

Kooperation in Form von “Freundschaft“sspielen mit Red Bull, de facto keine Amateurmannschaft mehr, gelbe Raika-Ärmel auf der LASK-Wäsch, Zukauf aktiver/ehemaliger Vereinslegenden der Konkurrenz, aktive LASK-Kicker in fremder Vereinsdress sollen hier nur einige Beispiele sein, um den Rahmen nicht zu sprengen.

 

Ich denke es ist jetzt die Zeit gekommen, um über Identität und Werte zu sprechen.

Vereinswappen, Vereinsfarben und Vereinsname sind identitässtiftende Merkmale eines Fußballvereins, um sich von anderen Vereinen abzuheben.

 

Und es ist eben nicht egal als LASK-Spieler mit fremder Vereinsdress in der Freizeit kicken zu gehen.

Man stelle sich einmal vor ein Mitarbeiter einer Linzer Baufirma läuft in seiner Freizeit mit einem Leiberl einer tschechischen Konkurrenzfirma herum und der Chef bekommt Wind davon.

Der Aufschrei in der Branche wäre groß.

 

Umso bemerkenswerter finde ich die Reaktion Otubanjo’s sich nach dem zu recht gezeigten Spruchband öffentlich für diesen Fauxpas zu entschuldigen. Ein Schritt in die richtige Richtung.

So manch einer kann sich davon eine Scheibe abschneiden.

 

Abschließend wünsche ich mir vom Christkind, dass eine Bewusstseinsschärfung in Gang gesetzt wird, in der Spieler aus Oberösterreich nicht mehr wie Schachfiguren herumgeschoben werden und sich so manch einer wieder auf traditionelle Werte rückbesinnt.

 

Die LASK-Dress zu tragen ist eine Ehre, die nicht jedem zu teil wird.

Das sollte in diesen Tagen jedem wieder ein bisschen bewusster werden.

Verständliche Aktion nach der Verpflichtung von Thomas Gebauer

Anscheinend wurde niemand von irgendwelchen guten oder schlechten Geistern verlassen. Wenn diese Aktion schon den Bogen überspannt, lief man die letzten dreißig Jahre als LASK- Fan mit verbundenen Augen durch die Prärie. Dass ein Schriftzug auf einer Wand für so viel Ärgernis sorgt und als prophezeiter Weltuntergang initiiert wird, schlägt dem Fass den Boden aus. Natürlich kann man über die Wortwahl, den Text an sich und den dafür gewählten Ort streiten und das alles verachten, jedoch handelt es sich bei weiten um keinen Skandal.

Unverständliche Aktion nach der Verpflichtung von Thomas Gebauer

Sind denn jetzt alle von allen guten Geistern verlassen? Als alter Fuchs in der Fanszene des LASK habe ich schon viel erlebt, das eine oder andere Scharmützel mitgemacht, aber das hier überspannt den Bogen. Mittlerweile ist es ja sowieso angekommen, wie so mancher über die Verpflichtung von Gebauer denkt - jeder hat das Recht auf seine Meinung. Aber ist es wirklich notwendig, den Hausfrieden zwischen Verein und Anhängern so anzukratzen? In den letzten vier Jahren wurde so viel aufgebaut und der Verein schenkt uns enormes Vertrauen.

Auf WIEDERsehen Pavao!

Es traf mich wie ein Keulenschlag, als ich am Montag die Nachricht von deinem Wechsel nach Wolfsburg gelesen habe. „Das muss eine Zeitungsente sein“, dachte ich. Pavao kann uns doch nicht verlassen. Nicht jetzt, wo wir doch gemeinsam durch harte und schlimme Zeiten gegangen sind. Du warst in den letzten Jahren der Leuchtturm in einem Verein, der am Abgrund gestanden ist. Du warst, nein BIST ein Kapitän und Anführer, wie er sein sollte. Als die Mannschaft in den dunklen Zeiten unter „dem Unausprechlichen“ kein Gehalt bekommen hat, warst du einer der Spieler, die das Team zusammen gehalten haben und voran gegangen sind. Und jetzt, wo wir das ultimative Ziel gemeinsam erreicht haben, verlässt du uns. Jetzt, wo wir in der neuen Saison im Europapokal spielen werden, geht der Kapitän von Board?? Nein, das durfte einfach nicht sein – so waren meine Gedanken.

LASK oder FC Juniors OÖ – egal?

Warum Name und Logo wichtig sind
 
„Es ist nicht wirklich relevant für einen Elfjährigen, ob der Verein Juniors OÖ oder LASK heißt.“ Dieses Zitat von Herrn Franz Mayer, Präsident und sportlicher Leiter, der FC Juniors OÖ, im Interview mit Harald Holzmann von seit1908.at (FC Juniors OÖ – Die Talenteschmiede des LASK, 19.05.2018) beunruhigt mich und ich halte es – zumindest in der Verallgemeinerung - für falsch.
Ich verstehe natürlich, dass ein Präsident für seinen Klub sprechen muss und eine andere Sichtweise auf viele Dinge hat als der einfache Fan von außen.
Vorausschicken möchte ich auch, dass ich nach 40 Jahren Anhängerschaft unendlich glücklich bin über die aktuelle Führung des LASK. Ich halte unseren Präsidenten, Vize-Präsidenten und viele, viele andere handelnde Personen für hochkompetent und bin ihnen zu 1908% dankbar für das, was sie tagtäglich für meinen Herzensklub tun.

Nicht glücklich bin ich mit einer einzigen Entscheidung der letzten Zeit – der Auflösung der LASK Amateure und deren Aufgehen im neuen „Fußballclub Juniors Oberösterreich“ und deren Folgeerscheinungen.
Ich weiß, dass viele – auch sehr kompetente, auch mit mir bekannte und befreundete Personen aus verschiedenen Gründen dafür sind. So manchen dieser Vernunft-Gründe kann ich auch gut nachvollziehen. Als Fußball-Traditionalist habe ich keine Freude damit, hatte aber auch bisher keine Lust dazu, mich intensiver damit zu befassen. Das hat sich geändert seit mir bewusst wurde, dass das Projekt Juniors OÖ auch Auswirkungen auf den LASK-Nachwuchs hat.

„Als mich Trainer Kurt fragte, ob ich zum LASK wechseln möchte, war das der schönste Tag meines Lebens!“ schrieb unser damals zehneinhalbjähriger Sohn bei einer Deutsch-Schularbeit in sein Heft.
Ich stelle mir den Satz komplett gleich lautend vor und ersetze nur LASK durch FC Juniors … hätte er so einen Satz geschrieben, hätte er so fühlen können? Ich glaube nein. Er hat sich nämlich genau das gewünscht … für den LASK zu spielen. Damalige FC Pasching–Trainer, die ihn schon ein halbes Jahr vorher gerne verpflichten wollten, wissen davon noch heute ein Lied zu singen.
Der Stolz - der natürlich nicht zu Überheblichkeit oder zu einem Mangel an Respekt gegenüber anderen Klubs führen darf – darauf, für den traditionsreichsten, beliebtesten und erfolgreichsten Klub im Bundesland spielen zu dürfen, ist meiner Meinung nach gerade heute enorm wichtig, wo schon Kinder bzw. deren Eltern mit allerlei Vorteilen und Annehmlichkeiten zu größeren Vereinen gelockt werden. Wie will man denn verhindern, dass es schon bei Kindern beginnt, dass sie heute da und morgen dort spielen, übermorgen dieses Logo küssen und nächste Woche ein anderes? Und wie soll man verhindern, dass die Eltern Fußball mehr als Einzel- denn als Mannschaftssport verstehen, weil sich ihr kleiner Ronaldo oder Messi ohnehin nur auf Durchgangsstation zu Red Bull Salzburg, Bayern München oder Real Madrid befindet?
 
Man kann dem natürlich entgegnen, dass das durch gute Organisations- und Trainerarbeit verhindert werden kann und dass auch der FC Juniors auf viele bisherige LASK-Nachwuchstrainer zurückgreift. Das wird stimmen und ich habe vor den vielen Trainern, die ich in den letzten Jahren als Vater und dann in meiner Tätigkeit für seit1908.at kennenlernen durfte, größte Hochachtung. Gemeinsam mit ihrer organisatorischen Leitung leisteten sie großartige Arbeit. Aber ihre Ziele waren unter anderem, das Image des LASK zu verbessern, dem LASK im Land wieder zu jener Anerkennung zu verhelfen, der er auch im Nachwuchs schon zeitweise verlustig gegangen war.
 
Ich zitiere aus Interviews, die in den letzten drei Jahren mit Trainern und der Organisatorischen Leitung für seit1908.at geführt wurden: „Es ist ein Privileg, den LASK-Dress zutragen!“ „Beim LASK arbeiten zu dürfen, ist ein Traum für mich!“, „Ich bin ein LASK-Verrückter!“ „Die Wahrnehmung steigt wieder!“ „Wir haben gesagt, wir wollen mit unserem Auftreten das Image unseres Klubs verbessern, aufpolieren, stützen, stärken – wie immer man es nennen mag.“ Die eigenen Spieler sollen-  ohne Überheblichkeit - stolz sein, das LASK-Trikot zu tragen.“ (Ende der Zitate; alle auf: www.seit1908.at/news/nachwuchs)
 
Gerne – und zurecht – wird auch von der „Marke LASK“ gesprochen. Eine Marke kann ich aber doch nur stärken, wenn ich auch unter dem Namen der Marke auftrete und all das Positive, um das ich mich bemühe, eben dieser Marke zugutekommt.
 
Würde Coca-Cola jemals sagen, einem Elfjährigen ist es egal ob er Coca-Cola oder Pepsi-Cola trinkt? Und wenn die Marketingabteilung auch nur ansatzweise das Gefühl hätte, das könnte tatsächlich so sein, würde sie dann nicht alles unternehmen, um die „Abtrünnigen“ und die „Unentschlossenen“ zur eigenen Marke (zurück-)zu holen?
Unser Klub hat auch den unschätzbaren Vorteil, dass er ungemein bekannt ist – eben eine Marke ist - und sich selbst unsere Gegner oft über unseren Klub definieren. Sie wollen dann eben nicht sein wie der LASK oder zumindest den LASK hin und wieder besiegen können.
 
Im Nachwuchs ist es für unzählige Klubs und Altersstufen das Highlight der Saison, wenn der LASK kommt … schon Wochen davor wird darüber gesprochen und wem etwa ein Tor gelingt – und sei es nur das Ehrentor bei einer hohen Niederlage – der spricht noch lange mit Stolz davon. Will man wirklich, dass sich kleine Fußballer und ihre Eltern nicht mehr auf den LASK freuen können, sondern auf den FC Juniors, unter dem sich wahrscheinlich noch Jahre lang keiner wirklich etwas vorstellen kann?
 
Sehr wichtig im gesamten Nachwuchsbetrieb sind auch die Einladungen zu nationalen und internationalen Turnieren. Auch da ist die Marke LASK eine bekannte und gern Gesehene. Gerade national schmückt man das Veranstaltungsplakat oder die Homepage dann gerne mit dem Logo des LASK. Wird ein Veranstalter etwa in der Steiermark wissen, wer der
FC Juniors OÖ ist und selbst wenn, wird es ihm den Effekt bringen, den er sich von einer Einladung des LASK verspricht? Und dann lädt er vielleicht doch den FC Juniors ein, der gewinnt prompt das gut besetzte Turnier, über das auch in der lokalen Presse berichtet wird, doch der Erfolg wird von den Menschen vor Ort, die die Pressemitteilungen lesen, gar nicht dem LASK zugerechnet, weil sie die Verbindung nicht kennen. Und sie haben in ihrer Unwissenheit sogar noch recht damit, denn „es besteht rein rechtlich keine Verbindung zum LASK“ (Zitat F. Mayer). Erneut würde sich wohl jeder Marketing-Fachmann an den Kopf greifen. Man hat einen tollen Erfolg gefeiert, für den Spieler und Trainer hart gearbeitet haben, es wird auch darüber berichtet, doch die Medienpräsenz der eigenen Marke wird hergeschenkt an ein künstliches Vereinskonstrukt, das weder im Namen noch im Logo etwas mit dem LASK zu tun hat.
Gerade unsere aktuelle Vereinsführung macht so viel Großartiges zur Stärkung unserer Identität und unseres Zusammenhalts. Das beginnt beim offenen Ohr für den einfachen Fan, geht über die Rückbesinnung auf unser traditionelles Logo sowie den korrekten Namen (ohne dem doppelten Linz) und endet noch lange nicht beim gemeinsamen Freibier  mit dem sympathischen Präsidenten-Duo am Stehplatz im Fansektor.
 
Vielleicht ist ja auch in der „Causa Juniors OÖ“ noch nicht das letzte Wort für alle Zeiten gesprochen. Vielleicht gibt es Mittel und Wege, dass in Namen und Logo die vier so bedeutsamen Buchstaben wieder auftauchen.
 
Vielleicht bin ich nur ein Träumer, ein Nostalgiker, ein fußballerischer Gut-Mensch und vielleicht stehen die von mir erhobenen Fragen und Nachteile in keinem Verhältnis zu den Vorteilen, die der LASK von diesem Kunstprodukt FC Juniors OÖ haben wird – aber ich werde das so schöne und für die aktuelle Führung auch so glaubwürdige und passende Motto auf meiner Kaffeetasse aus dem LASK-Fanshop nicht auf „Gemeinsam sind wir LASK und der FC Juniors OÖ“ ändern – nein, es bleibt für mich „Gemeinsam sind wir LASK“. Solo ASK!
 
Günther Waldhör

Die Zuschauermassen .... bleiben aus

3.900 zum Früjahrsauftakt ist einfach inakzeptabel! Da brennt man drauf dass es wieder los geht - nach ca. 2 Monatiger Winterpause spielen die Athletiker wieder und das noch dazu "zu Hause" - und es kommen nur 3.900 Fans/Zuschauer ins Stadion. Wenn es ein XY-Spiel gewesen wäre, wären dann nur 3000 gekommen? Potential hin, Pasching her - wenn sich nur 3.900 dazu motivieren können zum LASK zu gehen, müssen wir unseren Anspruch hinsichtlich Zuschauermassen wohl etwas zurückschrauben. Egal was passiert ist, die Reichel Zeit ist nun schon einige Zeit her, wir sind in der Bundesliga - also wo sind nun alle? Mir ist schon klar dass es jahrelange mühselige Arbeit ist wieder eine Fanbase von sagen wir mal 10.000 aufzubauen. Aber ich sehen es einfach nicht, dass in den nächsten 5 Jahren (International mal abgesehen), wir unseren Schnitt nachhaltig großartig steigern. Die Mannschaft leistet Großartiges, ebenso die Fans - der Verein steht gut und sympathisch da wie schon lange nicht. Es interessiert einfach nicht mehr Leite zum ASK zu gehen.

Mir fehlen da einfach auch die Familien die sagen ich geh schon seit 30 Jahren zum LASK und egal was ist, ich/wir gehen zum LASK - die gibt es bei uns nur mehr in Ausnahmefällen. Und die gegen Rapid kommen sind halt Eventkonsumenten, die kommen wegen dem Event/Highlight und weil's inn ist, ist auch gut so - aber steigert langfristig nicht unsere Fanbasis. Da braucht es vom Verein noch etwas mehr vl. - aber auch jeder dem der LASK irgendwie berührt (und das sind laut FB mehr als 30.000 Leute). 

Bei uns gibt es immer andere Ausreden, Reichl, Gugl, Urlaub, Kronefest, Pasching, Parkplatz - das ist doch alles Schwachsinn - wenn mir der LASK wirklich was bedeutet dann gehe ich hin. Und von diesen Menschen gibt es anscheinend keine 3.000 mehr. Ob da ein neues Stadion alleine hilft (auch langfristig)? Der Verein muss noch viel mehr auf diesem Sektor arbeiten, und auch wir Fans. Wenn das Waldstadion bebt, alle mitmachen, eine Einheit sind - da bin ich mir sicher kann man die Leute auch leicht zu LASKlern machen. 

Aber um mich nicht falsch zu stehen, Masse ist nicht alles - lieber steh ich mich 100 coolen Leuten im Block als mit 2.000 Arschlöchern! Mir geht es eher darum dass noch immer viele der Meinung sind, LASK der schlafende Riese, der LASK hat das zweit meiste Fanpotential in Österreich. Das habe ich auch immer wieder vorgekaut bekommen und war auch überzeugt davon - aber in meiner 22 jährigen Stadionzeit - wann war das wirklich nachhaltig so? Wenn ich ehrlich bin nie! Potential alleine füllt halt auch kein Stadion. Deshalb muss ich irgendwann akzeptieren dass dies alte Geschichten sind, wir aber nicht mehr die Massen bewegen wie früher! Aber trotzdem der ASK ist und bleibt der geilste Klub egal in welcher Liga und egal vor wie vielen Zuschauern!

harryASK aus dem austriansoccerboard

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