Der ganz normale Wahnsinn

iceman265

Zwei Tage vor dem „Schicksalsspiel“ hat es schon begonnen. Dieses Gefühl, dieses Kribbeln im ganzen Körper. Es war eine Anspannung zu fühlen, die du nur vor richtigen Endspielen hast. Für deine Mannschaft gibt es heuer im Frühjahr eigentlich nur Endspiele. Aber dieses Spiel in zwei Tagen ist ein ganz besonderes. Es geht gegen die einzige Mannschaft die noch in Reichweite deines Vereins ist. Dieses Match gilt es zu gewinnen, sonst ist schon eine kleine Vorentscheidung im Abstiegskampf gefallen. Ein Abstieg der mehr als unnötig wäre und der deshalb ganz besonders weh tun würde.

Aus dem Tal der Tränen

Wie kann man sich als LASK-Fan das Alles noch antun? Eine berechtigte Frage. Ich weiß die Antwort selbst nicht genau. Der LASK hat bei weitem jegliche Scheinkraft verloren. Von Identifikation zu sprechen wäre wohl in etwa so als würde Dominic Heinzl plötzlich über interessante Themen berichten. Also unmöglich! Als Fan dieses Vereins muss man schon von einem gewissen Klescher betroffen sein um die Motivation zu finden in die Stadien Österreichs zu fahren um die Mannschaft zu unterstützen. Allein der Gedanke wie der LASK "damals" war und (ohne Reichel) zukünftig wohl sein könnte, hält die meisten Fans - trotz ständiger Kopfnüsse durch das wahr-gewordene LASK-Chaos - noch im schwarz-weissen Gewand.

In Bausch und Bogen

Die bittere Erkenntnis der samstägigen Auftaktpleite unseres LASK, ist eigentlich eine positive Nachricht für den österreichischen Fußball. War es vielleicht vor einigen Jahren noch möglich mit last-minute Billigtransfers ballesterisches Kleingeld zu machen, sind diese Zeiten längst vorbei. Wenn einem der Fußball im Land am Herzen liegt, muss man diese Qualitätssteigerung der Liga mit Freude sehen – auch wenn es uns Schwarz-Weißen natürlich weh tut. Vom LASK als „Großeinkäufer der Liga“ war desöfteren in der Winterpause zu lesen.

Die Unschuldsvermutung

iceman265

"Sie sind für diese abscheuliche Neidgesellschaft zu jung als LASK Präsident, zu intelligent, zu gut ausgebildet, aus zu gutem, wohlhabenden Haus, zu schön und was bei all diesem der Punkt auf dem i ist: auch noch mit einer schönen, intelligenten Tochter gesegnet ", heißt es in dem Brief. "Soviel Glück darf ein einzelner Mensch einfach nicht haben, da muss man etwas dagegen tun. Es ist wirklich traurig!"

Im Eck

iceman265

Der Präsident lud wieder einmal zu einer Pressekonferenz. Wie von verschiedenen Bekannten aus der Presse zu hören war - wieder mal eine peinliche Veranstaltung. Anstatt die PK auf der Gugl zu halten wurde in ein Cafe mitten in der Stadt geladen und da natürlich auch nicht in einen eigenen Raum, sondern irgendwo in die Ecke. Passend aber zur momentanen Lage, weil unser Präsident auch immer weiter ins Eck gedrückt wird.

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